Kirchenchorausflug führt nach Frankfurt

Reisen fördert die Gemeinschaft und erweitert den Horizont.
Das erlebten die Mitgliedes des Kirchenchors St. Jakobus Hohensachsen bei ihrem Ausflug am 20. Juli 2025 nach Frankfurt am Main.
Bei einer Stadtführung erfuhren sie die Bedeutung der Paulskirche für die demokratische Bewegung, erkundeten die Neue Altstadt, den Kaisersaal und den Palmengarten.

Infolge der Deutschen Revolution mit dem Wunsch der Bevölkerung nach Freiheit, Mitbestimmung und der Bildung eines Nationalstaates versammelte sich am 18. Mai 1948 das erste gewählte gesamtdeutsche Parlament in der Paulskirche, um über eine Verfassung und die Bildung eines deutschen Nationalstaats zu beraten.
Die politische Bedeutung Frankfurts als Wahl- und Krönungsstadt zeigte sich auch im Kaisersaal im Frankfurter Rathaus mit den 52 Portraits der Kaiser im Heiligen Römischen Reich, beginnend bei Karl dem Großen (768–814) bis zu Franz II (1792–1806). Der Legende nach soll Karl der Große der Stadt ihren Namen gegeben haben: Furt der Franken. 
 
Frankfurts Altstadt wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Zwischen dem Römerberg und dem Dom baute die Stadt in den 1960er und 1970er Jahren neben der U-Bahn-Linie auch das Technische Rathaus. Anfang der 2000er diskutierte die Stadtverwaltung über die Modernisierung des Gebäudes oder die Neugestaltung des Standortes nach historischem Grundriss. 2010 begann die Planungsphase der Neuen Altstadt mit 35 Häuser auf einer Fläche von 7000 qm. Bis 2018 entstanden um den „Hühnermarkt“ und „Alter Markt“ hübsche und größtenteils detailgenaue Rekonstruktionen. Ein besonders gelungener Bau mit teilweise originalen Steinen und Elementen ist das Haus zur Goldenen Waage. Cafés, kleine Geschäfte, Wohnungen und Büros machen die Neue Altstadt lebendig.
 
Nach so vielen Eindrücken genoss die Reisegruppe Äppelwoi und Frankfurter Spezialitäten in einem Lokal in Sachsenhausen.
Nachmittags führte der Weg in den Palmgarten und lud zum Spazierengehen durch den Park oder zum Entdecken exotischer Pflanzen ein.
 
Zurück an der Bergstraße kehrte die Gruppe beim „Griechen“ ein und ließen den erlebnisreichen Tag ausklingen.