Sternsingeraktion 2017 in St. Jakobus

 
 

Großer Einsatz bei Kälte, Eis und Schnee

Dankgottesdienst für die Sternsinger
Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 7.1.2017
 
Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung über den Gottesdienst am 7.1.2017 in Lützelsachsen mit Abschluß der Sternsingeraktion

Quelle: RNZ v. 7.1.17

Link zum Artikel bei der RNZ: Großer Einsatz bei Kälte, Eis und Schnee
 

Abschluss der Sternsingeraktion 2017 in St.Jakobus

Sternsinger sammeln 18.000€

Vom 27.12. bis zum 6.1. waren die Sternsinger in den Sachsendörfern, Lützelsachsen, Hohensachsen, Großsachsen und Ritschweier unterwegs.

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit“ sammelten sie Spenden für Kinder in Not und brachten den Weihnachtssegen zu den Menschen nach Hause. Dieser wird mit dem Segenszeichen „20 * C + M + B + 17“ mit Kreide über die Türen geschrieben oder mit einem gleich lautenden Aufkleber aufgeklebt.

45 von insgesamt 120 Sternsingern beim Dreikönigsgottesdienst in Lützelsachsen 2017.
Die insgesamt 120 Sternsinger, bei denen sowohl katholische als auch evangelische Kinder gemeinsam mitmachen, waren in über 30 Gruppen unterwegs und haben versucht alle Menschen in den Sachsendörfern zu erreichen. Das Segenszeichen erneuerten sie, selbst wenn die Bewohner nicht zu Hause waren. Am 6.1. wurden dann noch die Menschen besucht, die sich gemeldet hatten und doch noch gerne persönlich besucht werden wollten.

Im Dreikönigsgottesdienst am 6.1. in Lützelsachsen wurde der Abschluss der diesjährigen Sternsinger­aktion mit über 40 festlich gekleideten Sternsingern gefeiert. Dabei betonte Pfr. i.R. Ries, dass dieser Segen, den die Sternsinger gebracht haben, als Weihnachtsgeschenk das ganze Jahr über fortwährt und uns als Erinnerungszeichen immer wieder an die Botschaft der Weihnacht erinnern sollte. Wenn in jedem Haus, an dem das Segenszeichen zu sehen ist, das ganze Jahr Freude, Liebe und Friede zu spüren ist, ist schon viel gewonnen.

Zum Frieden in der Welt tragen die Sternsinger auch durch die Spenden bei, die sie gesammelt haben und die in über 1500 Projekten weltweit vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ eingesetzt werden, um die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern.

Das Spendenergebnis im Einzugsgebiet von St. Jakobus betrug bis zum Abend des 8.1. über 18.000€.

Im Dreikönigsgottesdienst bedankte sich Stefan Buchholz, der die Aktion in St. Jakobus verantwortet, ganz herzlich bei den Sternsingern für ihren Einsatz, bei Wind und Wetter in ihren Ferien unterwegs zu sein und bei der Gemeinde für die gesammelten Spenden.

Dank an Fr. Ulrike Schellhammer für 9 Jahre Organisation der Sternsinger in Lützelsachsen
Ein besonderer Dank wurde Ulrike Schellhammer ausgesprochen, die 9 Jahr lang die Sternsinger­aktion in Lützelsachsen organisierte. In all diesen Jahren war bei ihr zuhause immer 11 Tage lang „Sternsingerhochbetrieb“. Dafür bekam sie einen riesen Applaus von der ganzen Gemeinde und eine Sternsinger-Ehren-Urkunde. Nun kann sie diese Aufgabe an ein Team von engagierten Eltern weitergeben.

Ohne die Beteiligung von Eltern, die die Kinder motivieren, beim Anziehen helfen, ein Mittagessen machen oder auch als Begleitung mitlaufen, wäre die Aktion mit Besuch aller Häuser in St. Jakobus nicht möglich. So erging auch ein Dank an die Organisatoren in den einzelnen Teilorten und an alle Eltern, die im Hintergrund mitgeholfen haben.

Dass die Sternsingerkinder nicht nur an die Kinder in Kenia dachten, dem Beispielland dieses Jahr, sondern auch solidarisch mit Kindern hier bei uns sind, zeigte sich beim Teilen ihrer Süßigkeiten.
Bei den Besuchen bekommen die Sternsinger oft neben der Geldspende auch ein paar Süßigkeiten für sich. Von diesen gaben sie einen Teil ab, den eine Gruppe Sternsinger dann am So, 8.1. geflüchteten Kindern in Großsachsen schenkte. Die Sternsinger gingen in „die alte Apotheke“, in der etliche Familien mit insgesamt 15 Kindern in der Anschlussunterbringung wohnen, sangen ihr Sternsingerlied und übergaben die mit Süßigkeiten gefüllten Beutel den Kindern, die sich sehr darüber freuten.

Sternsinger vor der „alten Apotheke“ mit Süßigkeiten, die sie mit geflüchteten Kindern teilen.
Ein weitere Teil Süßigkeiten wurde der Weinheimer Tafel übergeben, die diese an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen hier bei uns weitergeben kann, die sich auch sehr darüber freuen.

So verlief diese größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder in St. Jakobus überaus erfolgreich und die Erfahrungen, die die Kinder bei dieser Aktion machen konnten, klingen vermutlich noch lange positiv nach. (Stefan Buchholz)

 

Sternsinger sammeln 18.000 Euro

In der Zeit von 27. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 konnten die Sternsinger in Lützelsachsen, Hohensachsen, Ritschweier und Großsachsen 18.000,- € sammeln!

Dafür möchten wir den Sternsingern und den Spendern an dieser Stelle herzlichst danken.

 

Hier besuchen die Sternsinger jedes Haus

Reportage über Sternsinger in Lützelsachsen in der Rhein-Neckar-Zeitung
Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 30.12.2016 von Philipp Weber
Rhein-Neckar-Zeitung vom 30.12.2016 im Teil Bergstrasse-Neckar Seite 4.
"Hier besuchen die Sternsinger jedes Haus"
von Philipp Weber

Quelle: RNZ v.30.12.16

 
 

Bilder von einigen Sternsingergruppen

Sternsinger beim Abschlussgottesdienst am 6.1. 2017 in Lützelsachsen
Sternsinger vor der „alten Apotheke“ mit Süßigkeiten, die sie mit geflüchteten Kindern teilen.
Bilder der Sternsingeraktion 2017 in St. Jakobus
 

Allgmeine Infos zur Sternsingeraktion

 

Aussendung der Sternsinger

Sternsinger sind unterwegs

Im Gottesdienst in St. Josef Lützelsachsen wurde am 2. Weihnachtsfeiertag die diesjährige Sternsingeraktion vorgestellt und die Sternsinger anschließend gesegnet und ausgesandt.

Unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit“ werden ca 100 Sternsinger in den Tagen bis zum 5. Januar von Tür zu Tür gehen. In den Gewändern der heiligen drei Könige bringen sie dabei den Segen für das neue Jahr, der als christliches Segenszeichen „20*C+M+B+17“ über die Tür geschrieben wird, und bitten für eine Spende für Kinder in Not.

Die Sternsingeraktion ist die größte Solidaritätsaktion VON KINDERN – FÜR KINDER, und wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) durchgeführt. Das Kindermissionswerk trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen und zeichnet sich auch durch seinen niedrigen Verwaltungs­­kostenanteil aus.

Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen

Durch die Vorstellung eines bestimmten Landes und eines Projektes wird den Sternsinger hier schon in der Vorbereitung verdeutlicht, wie schwer es andere Kinder weltweit haben und für welche sinnvollen Hilfsprojekte sie konkret ihre Ferientage einsetzen um durch die gesammelten Spenden zu helfen. So trägt das Sternsingen auch zu einem Kennenlernen anderer Kulturen, Regionen und Situationen dieser Erde bei.

Beispielland ist dieses Jahr Kenia und inhaltlich wird auch der Klimawandel beleuchtet. Unter dem Klimawandel, der vorwiegend von den Industrienationen verursacht wird, leiden vor allem Menschen in Gegenden, in denen fast gar keine Industrie angesiedelt ist. Die Veränderung des Klimas kann sehr konkrete Auswirkungen auf das Leben dieser Menschen und Kinder haben.

Zum Beispiel in der Region „Turkana“ im Nordosten Kenias. Dort hat es, bedingt durch den Klimawandel, seit langem nicht mehr geregnet und die extreme Trockenheit führt dazu, dass die Menschen dort nicht mehr ihrer traditonellen Lebensweise nachgehen können. Sie müssen sich an Orten ansiedeln an denen sie Zugang zu Wasser haben und dennoch sind die Wege lang, um täglich an einem Brunnen Wasser zu holen. Die Fischer am Turkana-See fangen nur noch wenige Fische, da der See immer mehr austrocknet und versalzt.

In der Vorbereitung haben sich die Sternsinger eben auch näher mit dieser Region beschäftigt und u.a. ausprobiert wie schwer es ist einen Kanister Wasser zu tragen, den ein Mädchen in ihrem Alter jeden Tag zweimal vom Brunnen nach Hause trägt. Oder den unterschiedlichen Wasserverbrauch verdeutlicht. Während ein Kind dort mit 6l Wasser pro Tag auskommen muss, verbrauchen wir hier durchschnittlich ca 130l pro Tag.

Durch die Spenden der Sternsinger können in dieser Region Turkana Brunnen gebaut werden und es wird eine Schule und eine mobile Krankenstation unterstützt.

Gemeinsam für Gottes Schöfpung – in Kenia und weltweit.
Stefan Buchholz betonte bei der Aussendung der Sternsinger, dass gerade auch das „Gemeinsam“ in den Sachsendörfen von St. Jakobus deutlich wird. Bei der Aktion laufen katholische und evangelische Kinder gemeinsam als Sternsinger und die Aktion wird gemeinsam von vielen Erwachsenen mit  Jugendlichen organisiert und unterstützt, die als Betreuer mit dabei sind.

Für Gottes Schöpfung setzen sich die Sternsinger auch ein, in dem sie selbst umweltbewusst handeln und bei Wind und Wetter klima- und CO2 neutral unterwegs sind – nämlich zu Fuß.

So hoffen die Sternsinger auch dieses Jahr wieder auf einen freundlichen Empfang bei Ihnen zuhause und auf eine Spende um anderen Kindern in der Welt, die Hilfe dringend benötigen, zu helfen.

 
Die Sternsingeraktion ist die größte Hilfsaktion von Kindern in Deutschland für Kinder, getragen vom Kindermissionswerk.
Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Leitthema
            Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit..
Das Kindermissionswerk unterstützt aber auch viele andere Projekte in Afrka, Asien, Südamerika, Ozeanien und Osteuropa.
 
Die Sternsinger kommen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige zu den Menschen nach Hause, bringen den Segen für das Jahr 2017, den sie mit Kreide über die Tür schreiben und bitten um eine Spende für Kinder in Not.
 

Planung der Sternsingeraktion 2017 hat begonnen

Segen bringen Segen sein.
Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit

Die Planung der Sternsingeraktion 2017 in St. Jakobus hat begonnen. Das Kernteam der Betreuerinnen und Betreuer aus den Sachsendörfern hat am Donnerstagabend die diesjährige Aktion gestartet und die Organisation und Durchführung besprochen.

Aktion wird in den Grundschulen der Sachsendörfer vorgestellt
So werden erfahren Betreuer die Aktion wieder in den Grund­schulen der Sachsendörfer vorstellen um möglichst viele Mädchen und Jungen zu begeistern bei der größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder mitzumachen.

Diese werden dann an ein, zwei Tagen zwischen dem 27. Dezember und dem 6. Januar in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen und den Bewohnern den Segen für das Jahr 2017 bringen. Viele freuen sich schon auf die Sternsinger, die die Bewohner mit einem Gedicht oder Lied begrüßen und den Segen mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ über der Haustüre anbringen. Dabei bitten sie dann um eine Spende für Kinder in Not.

Durch ihr Engagement werden die kleinen und großen Könige so zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt.

Klimawandel“ im Mittelpunkt der 59. Aktion Dreikönigssingen
Mit ihrem Motto machen die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter den Veränderungen der klimatischen Bedingungen, die in manchen Regionen Kenias für eine extreme Trockenheit sorgen. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen. Die Region Turkana liegt im Nordosten und ist eine der ärmsten Regionen des Landes Kenia, in dem rund die Hälfte der 43 Millionen Einwohner in Armut lebt.

Die Sternsinger setzten sich in der Vorbereitung der Aktion auch mit den Lebensbedingungen der Kinder dort auseinander, die oft weite Wege zu einem Brunnen zurücklegen müssen, um Wasser zu holen. Die Gleichaltrigen in der Turkana müssen mit ca. sechs Litern Wasser pro Tag auskommen, wohingegen die Kinder bei uns ungefähr 130 Liter direkt verbrauchen.

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ arbeitet in der Turkana vor allem mit der Gemeinschaft „St. Paul der Apostel“ zusammen. Sie ist seit 1987 in der Region tätig und koordiniert Ernährungs- und Gesundheitszentren, Landwirtschafts- und Wasserprojekte sowie Bildungs- und Friedensinitiativen. Wasserversorgung, die Anlage von Nutzgärten sowie Bildungsangebote sind Schwerpunkte der Arbeit, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken.

Hilfe weltweit
Doch nicht nur Kinder im Beispielland Kenia profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.
Die Aktion wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) durchgeführt. Das Kindermissionswerk trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen und zeichnet sich auch durch seinen niedrigen Verwaltungs­kostenanteil aus.

(Weitere Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2017 finden Sie auf der Webseite www.sternsinger.de)

Ergebnisse der letzten Aktion
Bei der letzten Aktion konnten die deutschlandweit ca. 330.000 Sternsinger mehr als 46,2 Millionen Euro sammeln, mit denen mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in weltweit über 100 Ländern jährlich unterstützt werden. Darunter u.a. auch Hilfsprojekte für syrische Flüchtlingskinder und für Kinder in den Erdbebengebieten von Haiti.

Die 112 Sternsinger aus St. Jakobus konnten durch ihren Einsatz in den Sachsendörfern und Ritschweier dazu den stolzen Betrag von 19.000€ an erhaltenen Spenden beisteuern.

Hoffnung auf eine rege Beteiligung der Kinder
So hoffen die Betreuer aus Lützelsachsen, Hohensachsen, Großsachsen und Ritschweier auch dieses Jahr wieder auf eine rege Beteiligung von Sternsinger-Kindern, die durch ihr Engagement Kindern weltweit in Not helfen und so nicht nur Segen bringen, sondern selbst zu einem Segen werden.

Mitmachen können alle Kinder, unabhängig davon, ob sie katholisch oder evangelisch sind.