Neue Freunde und viele Eindrücke In den wenigen Tagen von Palmsonntag bis Ostern konnten die beiden Vertreter der St. Jakobusgemeinde aus Deutschland einen guten Eindruck vom Leben und den Bedingungen in Chala in Peru gewinnen. Durch die Teilnahme an den Gottesdiensten und Treffen mit den Aktiven der Pfarrei lernten sie sich besser kennen, konnten Freundschaften knüpfen und haben nun ein besseres Verständnis über die Situation in der Pfarrei San Jacinto und der Stadt Chala.
In den Gottesdiensten der Karwoche und an Ostern haben sich die beiden Freunde aus Deutschland sehr willkommen gefühlt und konnten aufgrund der weltweit einheitlichen katholischen Liturgie gut folgen. Die fröhliche Musik, die meist durch Klatschen begleitet wird, machen diese Gottesdienste jeweils zu einem freudigen Erlebnis.
Die Lebensumstände sind andere als in Deutschland. Wasser muss ca. einmal pro Woche geliefert und auf den Dächern in Tanks gespeichert werden. Der Strom wird immer mal wieder für einen Tag wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Durch die trockenen klimatischen Verhältnisse regnet es fast nicht und die Steinwüste an der gesamten Küste erscheint vorwiegend in Braun- und Grautönen. Dennoch gibt es viele frische und exotische Früchte aus den Flußtälern oder anderen Landesteilen, die das ohnehin gute Essen bereichern.
Beeindruckend waren die Projekte in der Pfarrei, die teilweise durch die Spenden aus Deutschland ermöglicht und unterstützt wurden. Die pfarreieigene „Jakobus-Bäckerei“ beschäftigt drei Personen und bietet günstiges gutes Brot und Backwaren an. Mit dem Erlös sollen „Tage der Armen“ finanziert werden.
Der Mittagstisch (Comedor) im Pfarreizentrum bietet ein sehr günstiges Mittagessen für bedürftige Menschen und die Pfarreimitarbeiterinnen an.
In dem Rehabilitationszentrum „Ein Weg der Hoffnung“, das im Januar eröffnet wurde, werden psychische und physische Therapien für Kinder mit Autismus, Downsyndrom, ADHS und anderen Entwicklungsstörungen angeboten. Solche Therapien gab es bisher nur in den weit entfernten Großstädten Lima und Arequipa. Obwohl die Therapiestunden bezahlt werden müssen, braucht das Rehabilitationszentrum noch Unterstützung für die Anschaffung grundlegender Ausstattung und den Ausbau des Gebäudes und der Außenanlage.
Dafür wollen sich die beiden Gemeindemitglieder aus St. Jakobus hier stark machen und bitten um Spenden für die Partnergemeinde in Peru.
Zu einem Vortrag über die Reise und die Partnergemeinde
am Do, 9.5. um ca 13:30 Uhr im Schwesternhaus,
Talstr. 17a, Weinheim-Hohensachsen sind Interessierte herzlich eingeladen.
Ein etwas ausführlicherer Reisebericht findet sich in diesem pdf-Dokument als Download:
Eine ausführliche Bilderpräsentation ist hier als pdf-Dokument abgelegt (16 MB)